02. Dezember
Marzipan:
Es wurde ursprünglich aus Myrrhe hergestellt, dem wohlriechenden Harz einer in Äthiopien und
Arabien wachsenden Pflanze.
Bittersüßes Konfekt aus Myrrhe wurde zuerst in Venedig angeboten. Nach dem Schutzheiligen
Venedigs, St. Markus, wurde es Markusbrot oder lateinisch Marci panis genannt. Ritter des
Deutschen Ordens brachten es im Zeitalter der Kreuzzüge nach Deutschland.
Marzipan wurde
schnell sehr beliebt, aber der Myrrhensaft war teuer und schwer zu beschaffen.
So suchte und fand man bald eine ähnliche Substanz.
Als Lübecker oder Königsberger Marzipan bleibt es, bitter und süß zugleich, eine weihnachtliche
Leckerei und erinnert an die Myrrhe der drei Weisen aus dem Morgenlande.
gefunden bei
www.advent-ist-im-dezember.de
Sternkuppel - Festtagstorte
Teig:
3 Eiweiß
50 g Rohrzucker
1 TL Bourbon-Vanille
3 Eigelb
100 g gemahlene Mandeln
125 g Datteln
30 g Dinkelvollkornmehl
Füllung:
1 Glas Sauerkirschen
500 ml Sahne
250 g Marzipan
150 g Zartbitterschokolade
Eiweiß steif schlagen, zunächst Rohrzucker und Vanille, danach Eigelb zugeben und kurz verrühren.
Mandeln vorsichtig unterheben. Fein gewürfelte Datteln mit Mehl vermischen (Damit sie nicht
zusammenkleben) und ebenfalls vorsichtig unterheben. Masse in eine mit Backpapier ausgelegte
Springform geben und bei 175 Grad ca 30-35 min backen.
Nach dem Erkalten Backpapier entfernen und auf eine Tortenplatte legen. Abgetropfte Sauerkirschen
auf dem Bikuitboden verteilen und etwas anhäufeln. Dabei einen Rand von 3 cm frei lassen. Sahne
steif schlagen und kuppelförmig auf Biskuitboden und Kirschen streichen.
Marzipan zwischen Plastikfolie (am besten eignen sich zwei große aufgeschnittene Gefrierbeutel)
groß ausrollen. Die Torte mit Marzipan überziehen, überstehende Ränder abschneiden und für die
Dekoration verwenden. Kuvertüre im Wasserbad auflösen und Marzipandecke damit dünn bestreichen.
Die Marzipanreste zusammenkneten, ausrollen und Sterne ausstechen. Sobald die Küvertüre beginnt
fest zu werden, Torte mit Sternen dekorieren.
Torte für mindestens 1 h in den Kühlschrank stellen und erst am Tisch in Stücke schneiden.
gefunden bei
www.natur-forum.de
Herzlichen Dank an Britta Bartelt, die mir freundlicherweise ihre
Bilder zur Verfügung gestellt hat :-)