08. Dezember










Zimtöl


Wenn Kälte oder Erstarrung für uns zum Problem werden, kann Zimtöl mit seiner wärmenden und erweichenden Energie helfen - Zeiten, in denen winterliche Kälte alles erstarren läßt, eisige Winde über kahle Landschaften fegen und alles mit sich tragen, was nicht aus eigenem Antrieb der durchdringenden Energie scharfer kalter Winde zu trotzen vermag.
In diesen Tagen fühlt auch der Mensch das Bedürfnis, sich in die schützende Geborgenheit einer gemütlichen warmen Wohnung oder in ein harmonisches Familienleben zurückzuziehen, um Wärme zu tanken und Geborgenheit zu erfahren.
Zimtöl kann dann eine Atmosphäre verbreiten, die uns in eine Stimmungslage bringt, in der auch wir Wärme und Geborgenheit geben und nehmen können.

Schon der Duft ruft unweigerlich Erinnerungen an die Kindheit und weihnachtliche Vorfreuden hervor. Das Fehlen äußerer Wärme, und weite schneeverschneite Landschaften verlocken uns, die äußere Welt als Leinwand für unsere inneren Bilder zu sehen. Sie inspiriert uns, in den Tiefen unserer Seele auf Entdeckungsreise durch eine archetypische Bilderwelt zu wandeln und sie nach außen zu projizieren. Der Duft des Öls wirkt in genau dieser Weise. Wenn wir unseren Schlafraum mit Zimtöl aromatisieren, werden wir Traumbilder aus der Tiefe der Seele herauflocken. Naturkräfte wie Feen und Elfen werden erlebbar, sie können uns in Träumen erscheinen oder ihre Anwesenheit kann uns durch den Anblick der Naturgewalten offenbar werden.
Im Körper löst Zimtöl Verkrampfungen und veranlaßt die körpereigenen Abwehrkräfte zu erhöhter Aktivität. Es durchwärmt den ganzen Organismus und regt den Kreislauf an.
Der Duft des Öls kann aber auch erotisch stimulierend wirken. Er tut es allerdings in sehr sanfter, gefühlvoller Weise, die einer weichen, warmen weiblichen Energie sehr gleichkommt. Vielleicht sind Zimtölparfüms deshalb gerade bei Frauen so beliebt. Zimtöl verbindet sich in Parfums besonders gut mit Zitronen- oder Ingweröl.


Aus: Verzaubernde Düfte von Monika Jünemann





 

 

Herzlichen Dank an Britta Bartelt, die mir freundlicherweise ihre Bilder zur Verfügung gestellt hat :-)

 

 


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