19. Dezember


 



Weihnachtsgebäck

Im Küchenschrank stehen eng zusammen
Das Mehl, der Zucker und der Zimt,
Die zufällig zusammen kamen
Und warten, was man unternimmt.

Ich bin so wichtig, sagt das Mehl,
Das könnt ihr mir gern glauben
Und mach daraus auch gar kein Hehl.
Der Zucker hörts mit Schnauben.

Wenn's mich nicht gäb, du Mehl bist dumm
Würd' keiner Plätzchen essen
Und wenn du fragst, wieso, warum
Man ist auf süß versessen.

Doch weihnachtlich, meint da der Zimt,
Würds keinem richtig schmecken,
Wenn man ein Stück von mir nicht nimmt,
Könnt ihr's Gebäck verstecken.

Im Nebenfach feixt frech die Butter,
Was regt ihr euch so furchtbar auf,
Wie staubig wär das Weihnachtsfutter,
Käm' da nicht dicke Butter drauf.

Das Backpulver meint schliesslich noch,
Ihr habt ja mich vergessen,
Da geht ihr alle gar nicht hoch
Und niemand kann euch essen.

So wird nun fröhlich angemengt,
Das Mehl, das Salz, der Quark,
Und die Moral von der Geschicht'
ja, nur gemeinsam sind wir stark.

 



Herzlichen Dank an Brigitte, die mir freundlicherweise ihre Bilder zur Verfügung gestellt hat :-)

 

 


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