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Bitte nicht in mein Futter!

So lautet die Initiative des Bäuerinnentreffs, in Zusammenarbeit mit dem Cartoonisten Kim Schmidt von www.comic-now.de ""

Unser Futterschild gibt es jetzt in den Tiervarianten Kühe und Schafe.

Nicht in mein Futter!

auf besonderen Wunsch gibt es dieses Schild nun auch für Schafe:

Nicht in mein Futter!

Hundekot

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Welchen Hintergrund hat dieses Schild?

Tod aus dem Hundekot

Als amerikanische Forscher Ende der 1980-er Jahre in einem Hund einen bis dahin unbekannten Parasiten fanden, konnten sie nicht ahnen, welche Bedeutung der Einzeller auch für die Landwirtschaft haben würde. Schon wenig später aber wusste man: Neospora caninum , der "neue Einzeller des Hundes", kann bei Rindern Totgeburten und vorzeitige Abgänge verursachen. Etwa zehn Prozent der Rinder in Deutschland sind nach Expertenschätzungen heute mit dem Neospora-Parasiten infiziert - mit zum Teil schlimmen Folgen für die betroffenen Landwirte. Verluste entstehen ihnen nicht nur durch die Fehlgeburten, die betreffenden Kühe geben auch mitunter bis zu einem dreiviertel Jahr lang keine Milch mehr.

Von der Weide in den Trog

Vieles über die Übertragungswege des Parasiten ist heute noch nicht vollständig geklärt. Sicher ist, dass Hunde die widerstandsfähigen Eier des Parasiten mit dem Kot ausscheiden können. Verständlich ist deshalb der Appell der Landwirte an die Hundebesitzer, die Vierbeiner ihr "Geschäft" nicht auf Wiesen und Weiden verrichten zu lassen. Denn im Mähwerk zerkrümelt landet das Häufchen schließlich mit dem Frischfutter im Futtertrog der Kühe. Potentieller Überträger ist natürlich auch der eigene Hofhund. Stall und Silobereich sollten deshalb für ihn tabu sein. Vermutlich sind Hunde aber nicht die einzigen Tiere, die bei der Verbreitung der Neospora-Parasiten eine Rolle spielen. Wissenschaftler in Spanien fanden sie mittlerweile auch im Gehirn einiger Füchse.

Ausbreitung in der Herde

Rinder spielen im Lebenszyklus von Neospora caninum die Rolle des Nebenwirts. Wird der Parasit über die Nahrung von den Tieren aufgenommen, lagert er sich in Gewebe wie Muskeln oder dem Gehirn ein. Dort vermehrt er sich ungeschlechtlich, und ist die Kuh trächtig, wird meist auch der Fötus infiziert. In einigen Fällen kommt es dann zur Fehlgeburt, vermutlich häufiger ist jedoch der so genannte "vertikale Verbreitungsweg": Das Kalb kommt scheinbar gesund zur Welt und kann den Erreger wiederum an seine eigenen Nachkommen weitergeben. Ob eine Kuh oder sogar die ganze Herde infiziert sind, kann man auch durch eine Blutuntersuchung nicht zweifelsfrei feststellen. Sicher nachweisen lässt sich Neospora caninum dagegen im tot geborenen Kalb.

Hunde als Hauptwirt

Zu schweren Erkrankungen und Totgeburten kann es auch bei Hunden kommen. Meist bemerkt der Hundebesitzer allerdings nichts von der Infektion, obwohl Hunde Neospora caninum als Hauptwirt dienen. In ihrem Darm vermehren sich die Parasiten und bilden Dauerstadien. Diese werden mit dem Kot ausgeschieden - und der Kreislauf beginnt von neuem.

Vorbeugung für Hundehalter

Wer seinen Hund schützen möchte, sollte ihm kein rohes Fleisch oder Innereien von Wiederkäuern füttern.

Quelle: Unser Land ""

Es ist dem Team vom Bäuerinnentreff ein großes Anliegen, dass Hundehalter und Spaziergänger auf diese Thematik hingewiesen werden und mit Fachwissen aufgeklärt werden können.

Deshalb bieten wir das Bild und den dazugehörigen Text hier zum kostenfreien Download an. Damit können Sie beides laminieren oder in Klarsichthüllen stecken und bei den betroffenen Grünflächen anbringen.

Wir wünschen viel Erfolg und wertvolle Gespräche.

das Hunde-Bild als DIN-A4-Download ""

das Schafe-Bild als DIN-A4-Download ""

der Begleittext als DIN-A4-Download ""

Hinweis:
Für die korrekte Darstellung der Download-Dateien wird der Acrobat-Reader auf dem eigenen Rechner benötigt. Dieser kann hier kostenlos als Freeware heruntergeladen werden:

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Weiterführende Links zu diesem Thema finden Sie hier:

Tiergesundheitsdienst Bayern ""

Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere ""

'Hundekot ist für trächtige Kühe Gift' Artikel aus dem Schweizer Bauer ""

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